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ZDF zoom: Altersarmut vorprogrammiert?


ZDF zoom arbeitet an einem 30-minütigem Beitrag über die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die private Altersvorsorge und hat den VAMV NRW um eine Aussage dazu gebeten. "Die niedrigen Zinsen sind nicht die Ursache für die Altersarmut von Alleinerziehenden", erläutert unser Vorstand Antje Beierling. Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, ungenügende Vereinbarkeit von Sorge- und Erwerbsarbeit, Teilzeit, Niedriglöhne, der Gender Pay Gap, Minijobs und dementsprechend kleinere Einkommen führten dazu, dass die Rentenanwartschaften von Frauen gering sei.

Das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen einer alleinerziehenden Mutter lag in NRW bei 1830 Euro im Monat. Ein alleinerziehender Vater verfügt durchschnittlich über 2210 Euro monatlich. Knapp ein Drittel muss dagegen mit weniger als 1300 Euro Familieneinkommen im Monat auskommen. (Studienergebnisse aus "Alleinerziehend. Situation und Bedarfe"). "Bei diesen Einkommen privat vorzusorgen ist kaum möglich", so Antje Beierling.

Die niedrigen Zinsen machten es selbst den Alleinerziehenden schwer für das Alter privat vorzusorgen, die gut qualifiziert seien und im Vergleich zu anderen Alleinerziehenden gut verdienten. "Jetzt ist der Staat gefordert, das Rentensystem auf diese Entwicklungen anzupassen", fordert der Vorstand des VAMV NRW. "Eine schnell umzusetzende Maßnahme wäre, die unbezahlte Care-Arbeit, die Alleinerziehende täglich leisten, bei der Berechnung der Rente zu berücksichtigen.

Der ganze Beitrag wird voraussichtlich am 1. April in ZDF zoom gesendet.