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Landtag: Werkstattgespräch zur Kibiz-Reform


Auf Einladung der CDU- und FDP-NRW-Fraktion waren wir für das Werkstattgespräch "Fit für die Zukunft: Inhalte und Eckpunkte der Kibiz-Reform" im Düsseldorfer Landtag. NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp hatte Vertreter aus der Politik, Träger aus dem Bereich Kitas und Kindertagespflege und Einrichtungsleiter*innen sowie weitere Praktiker*innen zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Der Gesetzesentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) wird aktuell von Experten und Praktikern aus der Kinderbetreuung intensiv diskutiert und so war der Plenarsaal des Landtags mit rund 400 Fachbesuchern voll besetzt.

Das Anliegen des Ministers, Impulse aus der Praxis in den Reformprozess mit aufzunehmen, nutzte unter Vorstand Antje Beierling. In der Diskussion über die Flexibilisierung von Öffnungszeiten brachte sie unsere Erfahrungen mit der ergänzenden Kinderbetreuung ins Spiel. "Die Randzeitenbetreuung der Kinder im Haushalt der Eltern erspart den Familien Zumutungen wie frühes Aufstehen oder lange Fahrten bis zur nächsten Kinderbetreuungseinrichtung", sagt Antje Beierling. "Aber auch die Kommunen haben Vorteile, wenn sie unser Konzept nutzen: Unser Angebot der ergänzenden Kinderbetreuung kann nämlich ohne großen Ressourcen- oder Personalaufwand umgesetzt werden." Um die landesweite Umsetzung der ergänzenden Kinderbetreuung voran zu bringen, hat der VAMV NRW für zwei Jahre eine Transferstelle eingerichtet, die sich ausschließlich darum kümmern wird.

Der VAMV NRW gehört in Essen zu einem der vier Träger im Bereich der Kindertagespflege. Seit 20 Jahren engagiert sich der Verband für eine gute Kinderbetreuung. Die Angebote des VAMV NRW umfassen Kindertagespflege, inklusive Kindertagespflege, (betriebsnahe) Großtagespflege, ergänzende Kinderbetreuung und Kinderbetreuung im Notfall.