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Politik trifft Realität: Rene Schneider, Kamp-Lintfort


Einen Crash-Kurs "Alleinerziehend" hat der SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider von fünf Alleinerziehenden aus dem Kreis Wesel bekommen. Die Mitglieder der Facebook-Gruppe "Alleinerziehend im Kreis Wesel" berichteten über die "ganz normalen" Herausforderungen, die viele Alleinerziehende täglich zu meistern haben: fehlende Kinderbetreuung in Randzeiten und während der Ferien, fehlende Wertschätzung von Einelternfamilien als Familien, Unzufriedenheit mit Jugendämtern, fehlende zentrale Anlaufstellen für Alleinerziehende, Anrechnung von Kindergeld an Sozialleistungen, Probleme mit Gutachtern in Sorgerechtsstreitigkeiten, die Dauer von Gerichtsverfahren ...

René Schneider nahm sich zwei Stunden Zeit, hörte aufmerksam zu und machte konkrete Zusagen, in einigen Bereichen wie zum Beispiel der ergänzenden Kinderbetreuung aktiv zu werden. Er wolle Akteure aus der Region auf die Bedarfe und Möglichkeiten hinweisen, die mit der Kinderbetreuung in Randzeiten verbunden sind. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Alleinerziehenden, dass sie ihn "sensibilisiert haben" für die Belange von Einelternfamilien. Er versprach im Austausch mit der Gruppe bleiben zu wollen.

Die Mitglieder der Facebook-Gruppe "Alleinerziehend im Kreis Wesel" hatten den Politiker vor einigen Wochen angeschrieben. In einer Pressemeldung hatte René Schneider auf die Petition eines alleinerziehenden Vaters aus Rheinberg verwiesen und darauf hingewiesen, dass die fehlende ergänzende Kinderbetreuung ein Armutsrisiko sei.