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VAMV NRW
 
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Newsletter VAMV NRW intern Febr. 2019
 

Lieber Aufsichtsrat, liebe Freund*innen des VAMV NRW, liebe Kolleginnen,

unser Jahr beginnt mit vielen Terminen, guten Nachrichten und motivierenden Impulsen.

 

Fördervereinbarung mit auridis

Wir freuen uns sehr, die Fördervereinbarung mit auridis in den Händen zu halten. Jetzt kann es mit der Transferstelle losgehen, die unser Angebot zur ergänzenden Kinderbetreuung landesweit bekannt machen und den Kommunen bei der Umsetzung der Kinderbetreuung in Randzeiten helfen soll. Die zweite gute Nachricht: Diese Stelle ist schon besetzt! Wir werden am 1.06.2019 eine neue Kollegin begrüßen, die sich dann ausschließlich um die ergänzende Kinderbetreuung in NRW kümmern wird.

 

Besuch im Familienministerium

Nicola und Antje konnten an einem Termin im NRW-Familienministerium teilnehmen, in dem das Forschungsunternehmen Prognos seine Ergebnisse unserer Politikwerkstätten vorgestellt hat.

An dem Gespräch im Familienministerium nahmen Referatsleiter*innen aus den Sozialministerien aus Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen teil. Im Rahmen des fachlichen Austauschs wurden die Themen diskutiert, die das Leben von Alleinerziehenden betreffen und von ihnen selber im Rahmen der Politikwerkstätten als besonders relevant eingeschätzt worden waren. "Die Ergebnisse der Politikwerkstätten sind auf den Weg gebracht", freut sich Nicola. "Wir haben auf einer hohen und landesübergreifenden Arbeitsebene gute Gespräche führen können und werden weiter aus den Ergebnissen der Politikwerkstätten politische Forderungen ableiten mit dem Ziel, dass die Politik daraus ein Gesamtkonzept für Alleinerziehende entwickelt."

Im Januar 2019 hat der VAMV NRW zwei vom NRW-Familienministerium finanzierte Politikwerkstätten in Dortmund und Köln veranstaltet. Insgesamt 21 alleinerziehende Mütter und Väter beantworteten dort dem Forschungsunternehmen Prognos die Fragen, welche Themen sind für Alleinerziehende wichtig und was kann die Politik ändern, damit es Alleinerziehenden besser geht?

 

Die GRÜNEN beim VAMV NRW

Gleich zwei hochrangige GRÜNEN-Politiker haben den Weg zu uns gefunden:

Mit dem Landesvorsitzenden der GRÜNE NRW, Felix Banaszak haben wir allgemein über Themen gesprochen, die Alleinerziehenden am meisten auf den Nägeln brennen. Ziel des Austausches war es, strategische Themen mit Relevanz für Einelternfamilien zu identifizieren, die Eingang in das Wahlprogramm der Grünen finden und schließlich auf Landesebene umgesetzt werden können. Antje und Nicola skizzierten Herausforderungen für Alleinerziehende und unsere daraus abgeleiteten politischen Forderungen. Forderungen wie die nach einer Kindergrundsicherung, einer gerechten Steuerpolitik, zentralen Anlaufstellen in den Kommunen und bedarfsgerechten Kinderbetreuungsangeboten nahm Felix Banaszak mit großem Interesse auf.

Der Landesvorsitzende hat einen ganz persönlichen Blick auf die sozialen und politischen Fragen, die Alleinerziehende betreffen: Banaszak ist bei einem alleinerziehenden Vater groß geworden und kennt damit die Schwierigkeiten, mit denen Alleinerziehende zu kämpfen haben. "Ich will Gesetze und Grundlagen schaffen, die keine Familienform benachteiligen", so Banaszak. Im Gespräch mit dem VAMV NRW hat er wichtige Impulse erhalten, aus denen er Ideen entwickeln könne. Der Vorstand des VAMV NRW und der Grünen-Politker vereinbarten einen weiteren engen Austausch auf Landesebene.

Wenige Tage vorher besuchte uns der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion Mehrdad Mostofizadeh. Er hat sich bei uns über das Konzept von "Sonne, Mond & Sterne – ergänzende Kinderbetreuung" informiert. Der Politiker hat selber 15 Jahre in der Altenpflege gearbeitet und weiß, wie herausfordernd es ist, im Schichtdienst zu arbeiten. Ein Angebot wie "Sonne, Mond & Sterne" begrüßt Mehrdad Mostofizadeh ausdrücklich. In Zeiten des Fachkräftemangels in der Pflege "müssen die Arbeitgeber sich in diesem Bereich viel mehr engagieren", so der Landtagsabgeordnete. Bei der Gestaltung von Schichtplänen und Arbeitszeiten gebe es noch "viel Luft nach oben". Er hat uns zugesagt, das Thema ergänzende Kinderbetreuung auf Landesebene weiter voranzutreiben.

 

Presseschau

Am Dienstag, 20.02.2019 ist Antje Studiogast der LOKALZEIT RUHR gewesen. Thema der Sendung sind die Öffnungszeiten der Kitas in NRW gwesen. Antje wurde die Frage gestellt: Warum gibt es so wenige bedarfsgerechte Angebote.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr-2236.html

Am 19.02.2019 hat Antje mit dem WDR 2 Morgenmagazin ein Gespräch zum UNTERHALTSVORSCHUSS geführt. Anlass  für das Gespräch waren Zahlen, die das Familienministerium auf Anfrage bekannt gegeben hat: nur 13 Prozent des Unterhaltsvorschusses können vom Staat von den Unterhaltspflichtigen zurückgeholt werden. Das Gespräch mit Antje ist leider nicht in der Mediathek erhältlich. Hier geht es zu dem übergeordneten Beitrag:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/audio-unterhaltsvorschuss-staat-muss-rechte-des-kindes-durchsetzen-100.html

Am 13.02.2019 berichtet WDR 2 über das WECHSELMODELL. Anlass war die Beschäftigung des Rechtsausschusses des Bundestages mit dem Wechselmodell. Wir haben für den Beitrag dem WDR den Kontakt zu einem alleinerziehenden Vater vermittelt, der das Wechselmodell lebt. Nicola hat in einem Interview auf die Herausforderungen verwiesen, die das Wechselmodell an die Eltern stellt. Das Gespräch ist leider nicht in der WDR Mediathek. Hier geht es zu einem Gespräch mit der Familienanwältin und Mediatorin Barbara Heinz über das Wechselmodell:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/audio-wechselmodell-fuer-trennungskinder-eltern-muessen-kooperieren-100.html

 

 

 
 
 
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