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VAMV NRW
 
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Newsletter ergänzende Kinderbetreuung 10/2019
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhalten Sie die 2. Ausgabe des Newsletters „Ergänzende Kinderbetreuung NRW" des VAMV NRW mit Fachinformationen, Hinweisen zu Veranstaltungen, neuen Entwicklungen, aktuellen politischen Entscheidungen und vielem mehr.

Mit diesem Newsletter möchten wir das Netzwerk zur ergänzenden Kinderbetreuung in NRW stärken und in unregelmäßigen Abstand über Aktuelles zum Thema informieren. Sollten Sie dies nicht wünschen senden Sie mir eine kurze Nachricht.

Möchten Sie auf eigene Veranstaltungen, Projekte oder regionale Entwicklungen passend zum Thema ergänzende Kinderbetreuung in unserem Newsletter aufmerksam machen? Schicken Sie uns gerne Informationen per E-Mail an stahl(at)vamv-nrw.de. Wir nehmen Ihre Inhalte gerne in einem folgenden Newsletter auf.

Mit freundlichen Grüßen aus Essen

Anja Stahl

 

 

 

Aktuelles zu Sonne, Mond und Sterne in Essen

Am 10. Oktober 2019 waren Vertreter*innen  des Jugendhilfeausschusses der Stadt Essen zu Gast, um sich über die aktuellen Entwicklungen des Projekts auszutauschen. Einigkeit bestand darin, dass die derzeitigen 20 Plätze bei weitem nicht ausreichend sind. Die Warteliste für einen Platz bei Sonne, Mond und Sterne ist lang und fast wöchentlich erreichen uns neue Anfragen. Häufig werden Ausbildungs- oder Arbeitsverträge unterzeichnet, die nicht angetreten werden können, da die Kinderbetreuung in den Randzeiten nicht gesichert ist.

Es sind Schicksale, die auch die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses berühren. Die Vertreter aller Parteien erkennen die Nachhaltigkeit und Notwendigkeit unseres Angebots und befürworten den Ausbau. Wir setzen uns daher weiter für eine Aufstockung der Plätze ein. Angesichts der angespannten Haushaltssituation ist dies kein leichtes Vorhaben, aber wir bleiben dran!

 

Pflegekampagne: Offener Brief an das Bundesfamilienministerium

Mit einem offenen Brief an das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben wir auf den Start der Kampagne "Mach Karriere in der Pflege" reagiert. In unserem Schreiben an Ministerin Franziska Giffeyweisen wir erneut auf die Problematik der fehlenden Randzeitenbetreuung hin, die in den Pflegeberufen eine Berufstätigkeit insbesondere für Alleinerziehende erschwert.

Im November ist der VAMV NRW zu diesem Thema in mehreren Kommunen in NRW unterwegs, um im Rahmen der Kommunalen Konferenzen für Pflege und Alter die ergänzende Kinderbetreuung als Baustein zur Fachkräftesicherung vorzustellen. Wir sind gespannt auf die Entwicklungen und unterstützen interessierte Kommunen und Akteure bei der Entwicklung und Umsetzung derartiger Angebote.

 

Die ergänzende Kinderbetreuung in den Medien

Die Emma berichtet in der September/Oktober-Ausgabe 2019 über „Sonne, Mond und Sterne". Der Bericht macht deutlich,  dass die ergänzende Kinderbetreuung eine Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Alleinerziehende ist.

Auch die WAZ berichtet am 21. Oktober über „Sonne, Mond und Sterne“. Der Artikel verdeutlicht, dass die 20 Plätze in Essen nicht ausreichend sind. Wir setzen uns daher für einen landesweiten Ausbau derartiger Angebote ein!

 

Broschüre: Wirksamkeit und Nutzen flexibler ergänzender Kinderbetreuung kann bestellt werden

Im Rahmen unseres Modellprojekts zur ergänzenden Kinderbetreuung 2014–2017 wurde eine begleitende Evaluation durchgeführt, die die Wirksamkeit des Angebots erfasst. Die Ergebnisse dieser Evaluation bestätigen, dass eine individuelle, flexible und bedarfsdeckende ergänzende Kinderbetreuung zur Steigerung und Stabilisierung des Haushaltseinkommens sowie zur Unabhängigkeit von sozialen Transferleistungen führen kann und zu einer Entlastung des Familienalltags beiträgt.

Die Broschüre gibt es hier als Download.

Wenn Sie Interesse daran haben die Broschüre zur Verbreitung der ergänzenden Kinderbetreuung in Ihrer Kommune zu nutzen, senden wir Ihnen gerne auch postalisch einige Exemplare zu. Senden Sie eine E-Mail an stahl(at)vamv-nrw.de oder rufen Sie Anja Stahl an unter 0201-8277478.

 

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2019

Im September ist der vom Bundesfamilienministerium geförderte, 6. Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit erschienen. Er gibt Auskunft zum Stand der Familienfreundlichkeit in Unternehmen.

Erfreulich ist, dass familienfreundliche Maßnahmen und der Stellenwert des Themas seit der letzten Erhebung zugenommen haben. Allerdings unterscheidet sich dabei die Wahrnehmung der Beschäftigten zum Teil auch zu der von den Unternehmen angestrebten Familienfreundlichkeit.

Den kompletten Bericht finden Sie hier.

 

Alleinerziehende und ihre Kinder am stärksten von Armut bedroht

Das Statistische Bundesamt (Destatis) weist in seiner Pressemitteilung vom 25. Juli 2019 auf Basis des Mikrozensus darauf hin, dass von allen Haushaltstypen Alleinerziehende und ihre Kinder das höchste Armutsrisiko aufweisen: 2018 waren 40,4 % der Personen in Alleinerziehenden-Haushalten im früheren Bundesgebiet und 44,5 % dieser Personen in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) armutsgefährdet sind. Die Studie bestätigt einmal mehr die oft prekäre Lage vieler Alleinerziehender.

Hier geht es zu der Pressemeldung.

 

Berufstätige Mütter haben eine wichtige Vorbildfunktion für Ihre Kinder

In einem aktuellen IZA-Forschungspapier gehen die Forscher*innen der Frage nach welche Rolle die Erwerbstätigkeit der Mutter für die generelle Erwerbsneigung der Kinder spielt. Die Analyse zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Erwerbstätigkeitsdauer von Müttern und ihren Kindern. Durch die Erwerbstätigkeit der Mutter lernen die Kinder eine „positive Einstellung“ zur Erwerbsarbeit zu entwickel.

Die komplette Studie finden Sie hier.

 

Fortschrittindex Vereinbarkeit – familienfreundliche Unternehmenskultur sichtbar machen!

Auf dem Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie 2019" in Berlin haben Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und die Präsidentin des Bundesverbandes der Personalmanager, Dr. Inga Dransfeld-Haase, den neuen Fortschrittsindex Vereinbarkeit vorgestellt.

Das neue Online-Tool unterstützt Arbeitgeber dabei, ihre familienfreundlichen Maßnahmen zu messen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen. Ziel ist es, Familienfreundlichkeit in den Unternehmen konkret und verbindlich zu verankern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 
 
 
 
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