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VAMV NRW
 
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Newsletter ergänzende Kinderbetreuung 07/2019
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

heute erhalten Sie die erste Ausgabe des Newsletters „Ergänzende Kinderbetreuung NRW" des VAMV NRW mit Fachinformationen, Hinweisen zu Veranstaltungen, neuen Entwicklungen, aktuellen politischen Entscheidungen und vielem mehr.

Mit diesem Newsletter möchten wir das Netzwerk zur ergänzenden Kinderbetreuung in NRW stärken und in unregelmäßigen Abständen über Aktuelles zum Thema informieren. Sollten Sie dies nicht wünschen, senden Sie mir bitte eine kurze Nachricht.

Möchten Sie auf eigene Veranstaltungen, Projekte oder regionale Entwicklungen passend zum Thema ergänzende Kinderbetreuung aufmerksam machen? Schicken Sie uns gerne Informationen per E-Mail an stahl(at)vamv-nrw.de. Wir nehmen Ihre Inhalte gerne in einem folgenden Newsletter auf.

Mit freundlichen Grüßen aus Essen

Anja Stahl

 

 

 

Neue Transferstelle

Wir freuen uns besonders, dass wir seit 1. Juni nun eine neue Transferstelle für die ergänzende Kinderbetreuung besetzen konnten. Anja Stahl ist als Projektreferentin für die ergänzende Kinderbetreuung tätig.

Kommen Sie gerne auf Frau Stahl zu, wenn Sie Unterstützung vor Ort benötigen oder wenn sich in Ihrer Kommune etwas bewegt. Sie erreichen Anja Stahl unter stahl(at)vamv-nrw.de oder T. 0201/82774-78.

 

FAQs zur ergänzenden Kinderbetreuung ab sofort online

Immer wieder erreichen uns Fragen zum Projekt „Sonne, Mond und Sterne – ergänzende Kinderbetreuung“. Wie wird das Projekt finanziert, welche Kooperationspartner kommen in Frage und wo findet man Kinderfeen und Kobolde? Diese und weitere Fragen haben wir in einem Dokument zusammengefasst, das auf unserer Website zum Download bereitsteht. Bei Fragen darüber hinaus stehen wir selbstverständlich auch telefonisch oder per Mail zur Verfügung.

Hier können Sie sich die FAQs herunterladen.

 

Antrag der SPD-Fraktion: Antrag „Unterstützung für alleinerziehende Mütter und Väter in Nordrhein-Westfalen stärken!“

Die SPD-Fraktion hat derzeit einen Antrag „Unterstützung für alleinerziehende Mütter und Väter in Nordrhein-Westfalen stärken!“ in den Landtag eingebracht. In diesem fordern sie neben einem Modellprojekt für die Verwendung von Gutscheinen für haushaltsnahe Dienstleistungen auch „Sonne, Mond und Sterne“ in die Regelfinanzierung des KiBiz zu übernehmen. Für viele Alleinerziehende wäre das ein wichtiger Schritt. Der Antrag wird derzeit noch im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend und im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales beraten.

Den kompletten Antrag finden Sie hier.

 

Fachkräftemangel in den Pflegeberufen als Motor für die ergänzende Kinderbetreuung

Da der Fachkräftemangel in den Pflegeberufen ein sehr brisantes Thema ist, gewinnt die ergänzende Kinderbetreuung auch hier an Bedeutung. Aus diesem Grund haben sich in der letzten Zeit für uns zunehmend Kooperationen mit Akteuren des Gesundheitswesens ergeben. Wir freuen uns, dass mittlerweile auch die Arbeitgeber mit am Tisch sind. Sie haben uns bestätigt, dass der Bedarf für die Kinderbetreuung in Randzeiten im Gesundheitsbereich enorm ist.

Am 6. Juni hatten wir die Möglichkeit das Projekt „Sonne, Mond und Sterne – ergänzende Kinderbetreuung“ im Landesausschuss Alter und Pflege des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW vorzustellen. In diesem Gremium sind die wichtigsten Akteure aus dem Gesundheits- und Pflegebereich vertreten. Der Landesausschuss Alter und Pflege berät die Landesregierung in Fragen der Alten- und Pflegepolitik. Anhand unserer Erfahrungen konnten wir verdeutlichen, dass die ergänzende Kinderbetreuung ein Baustein zur Gewinnung neuer Fachkräfte sein kann. Neben einer familienfreundlichen Dienstplangestaltung steht hier ein Lösungsansatz zur Verfügung, den wir weiterverfolgen möchten.

Mit der neuen Richtlinie nach § 8 Absatz 7 SGB XI zur Förderung von Maßnahmen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf existiert nun auch eine Teilfinanzierungsmöglichkeit für Betreuungsangebote, die auf die besonderen Arbeitszeiten von in der Pflege tätigen Mitarbeitenden ausgerichtet sind.  Wir stehen dafür als erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen gerne! Die Richtlinie finden Sie hier.

 

Neues ESF-Programm Akti(F)

Das Akti(F)-Programm zielt darauf ab, die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe für Familien, die von Ausgrenzung und Armut bedroht sind, zu verbessern. Sie sollen Unterstützung zur Aufnahme einer auskömmlichen Beschäftigung und zur Annahme von lokal und regional vorhandenen Hilfeangeboten, einschließlich Sozialleistungen erhalten. Darüber hinaus sollen die Modellvorhaben einen strukturellen Beitrag zur Verbesserung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit vor Ort leisten. Alleinerziehende werden dort als mögliche Zielgruppe benannt. Die ergänzende Kinderbetreuung könnte hier als ein Baustein begleitend zu anderen Maßnahmen integriert werden.

Ab Januar 2020 sollen die ersten Projekte starten. Die Veröffentlichung der Förderrichtlinie ist für Anfang Juli geplant. Weiter Informationen erhalten Sie hier.

 

BA: Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2018

Eine aktuelle, im Juli 2019 erschienene BA-Statistik zeigt, dass es für Alleinerziehende besonders schwer ist, Kinderziehung und Beruf zu vereinbaren, weil unter anderem die Kinderbetreuung nicht im erforderlichen Maße gesichert werden kann. Dies wird auch damit begründet, dass alleinerziehende Mütter vergleichsweise oft Beschäftigungen in Berufen suchen, die eine hohe zeitliche Flexibilität verlangen (z.B. im Verkauf, als Reinigungskräfte, Kochberufe, Hauswirtschaftsberufe oder Erziehungs- und soziale Berufe). Eine ergänzende Kinderbetreuung könnte hier die Erwerbschancen verbessern.

 
 
 
 
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